Index
Alte und traditionelle Wurzeln
- Freihand (historisch – Gegenwart)
- Stammeskulturen (prähistorisch bis heute)
- Schwarzarbeit (prähistorisch – Gegenwart)
- Polynesisches/Samoanisches Tatau (früher – heute)
- Tā moko (Antike – Gegenwart)
- Heilige Schrift (Antike – Gegenwart)
- Schriftzüge (Antike – Gegenwart)
- Kalligraphische Akzente (historisch – gegenwärtig)
- Traditionelles Koreanisch (einschließlich Dancheong, Obangsaek-Palette), (historisch – heute)
- Xieyi-Pinselstrich (historisch – heute)
- Ostasiatische Motive (historisch – gegenwärtig)
- Traditionelles Japanisch (300 v. Chr. – heute)
Frühneuzeitliche Tätowierung
- Amerikanische Tradition (1800er Jahre – heute)
- Schwarz-Grau-Realismus (1970er Jahre bis heute)
- Feinlinie (1970er Jahre – heute)
- Neo-Traditionell (1980er Jahre – heute)
- Biomechanik (1980er Jahre bis heute)
- Modernes Japanisch / Neo-Japanisch (1980er Jahre – heute)
- Neue Schule (1990er Jahre – heute)
- Graffiti-Stil (1990er Jahre – heute)
- Pop Art (1990er Jahre – heute)
- Japanisch-orientalisch / von Manga inspiriert (1990er Jahre – heute)
- Neorealismus (1990er Jahre – heute)
- Haustier- und Tierporträts (1990er Jahre bis heute)
- Wildtiere (1990er Jahre – heute)
- Farbrealismus (1990er Jahre – heute)
- Porträt-Realismus Schwarz & Grau (1990er Jahre – heute)
- Porträt-Realismus in Farbe (1990er Jahre bis heute)
- Einflüsse des Jugendstils (1990er Jahre bis heute)
Expansion in den 2000er Jahren
- Hyperrealismus (2000er Jahre – heute)
- Aquarell (2000er Jahre – heute)
- Neo-Modern (2000er Jahre – heute)
- Neoklassisch (2000er Jahre – heute)
- Surrealismus (2000er Jahre – heute)
- Dunkler Surrealismus (2000er Jahre – heute)
- Pop-Surrealismus (2000er Jahre – heute)
- Abstrakte Tätowierungen (2000er Jahre – heute)
- Polygonal Abstract (2000er Jahre – heute)
- Trash Polka (2000er Jahre – heute)
- Abstrakter Realismus (2000er Jahre – heute)
- Konzeptueller Realismus (2000er Jahre – heute)
- Malerischer Realismus (2000er Jahre – heute)
- Malerische / bildende Kunst Integration (2000er Jahre – heute)
- Orientalischer Farbrealismus (2000er Jahre – heute)
- Japanisch inspirierter Realismus (2000er Jahre – heute)
- Zeitgenössisches Japanisch (2000er Jahre – heute)
- Illustration / Illustrativ (2000er Jahre – heute)
- Dunkle Kunst (2000er Jahre – heute)
- Horror (2000er Jahre – heute)
- Fantasy (2000er Jahre – heute)
Welle der 2010er Jahre
- Mikro-Realismus (1990er Jahre – heute, Blütezeit in den 2010er Jahren)
- Undurchsichtiger grauer Realismus (2010er Jahre – heute)
- Silberwasch-Realismus (2010er Jahre – heute)
- Dotwork / Stippling (2010er Jahre – heute)
- Radierung / Gravur (2010er Jahre – heute)
- Strichzeichnungen (2010er Jahre – heute)
- Geometrische Schwarzarbeit (2010er Jahre – heute)
- Grafische Schwarzarbeit (2010er Jahre – heute)
- Mandala (2010er Jahre – heute)
- Ornamental (2010er Jahre – heute)
- Design von Schmuckstücken (2010er Jahre – heute)
- Dunkles Ornament (2010er Jahre – heute)
- Mosaik-Geometrie (2010er Jahre – heute)
- Botanisches / Florales Design (2010er Jahre – heute)
- Farbige Illustration (2010er Jahre – heute)
- Realistische Pop-Art (2010er Jahre – heute)
- Gothic-/Anime-Stil (2010er Jahre – heute)
- Cyborg-Stil (2010er Jahre – heute)
- Minimal Tattoo (2010er Jahre – heute)
- Minimalismus (2010er Jahre – heute)
- Konzeptionelle / abstrakte Integrationen (2010er Jahre – heute)
- Stickerei-/Aufnäher-Stil (2010er Jahre – heute)
- Steinstruktur (2010er Jahre – heute)
- Blue Ink „Ceramic Skin“ (2010er Jahre – heute)
- Anime-Design (2010er Jahre – heute)
- Benutzerdefiniertes Skript (2010er Jahre – heute)
- Viktorianische/Hohlbuchstaben (2010er Jahre – heute)
2020er Jahre – Auf dem neuesten Stand der Technik
1. Freihand (historisch – Gegenwart)
Essenz: Direkt auf die Haut aufgetragen, fließt sie mit den Körperkonturen.
Visuelle Merkmale: Live-Skizzen, organische Linien, die der Anatomie folgen, keine Schablonen.
Pioniere: Traditionelle handgestochenen/handgebohrten Linien weltweit.
Top-Künstler: Shige (Japan), Heng Yue (China), Minh Hoàng (Vietnam).
↑ Zurück zum Index2. Stammesgesellschaft (prähistorisch – heute)
Essenz: Heilig, kühn und uralt.
Visuelle Merkmale: Kräftige schwarze Muster, dicke Linien, geometrische Symmetrie, spirituelle Motive.
Pioniere: Indigene Kulturen in Polynesien, Afrika, Amerika und Südostasien.
Top-Künstler: Whang-Od (Philippinen), Leo Zulueta (USA), Colin Dale (Dänemark).
↑ Zurück zum Index3. Schwarzarbeit (historisch – Gegenwart)
Essenz: Feste schwarze Tinte als primäre Sprache – grafisch, geometrisch, rituell.
Visuelle Merkmale: Große schwarze Flächen, Geometrie, optische Muster/Punktmuster, ornamentale Muster.
Pioniere: Indigene polynesische, Māori-, Borneo- und afrikanische Stammes-Tätowierer. Wiederbelebt durch Neo-Tribal in den 1980er Jahren. Leo Zulueta (USA), Alex Binnie (Großbritannien), Thomas Hooper (USA, Großbritannien).
Top-Künstler: ROXX (USA), Gerhard Wiesbeck (Deutschland), Nissaco (Japan).
↑ Zurück zum Index4. Polynesisches/samoanisches Tatau (früher – heute)
Essenz: Heilige Genealogien, verschlüsselt in Mustern; Zeremonie und Identität.
Visuelle Merkmale: Pe’a und Malu, Bänder, Chevrons, Speerspitzen, rhythmische schwarze Muster.
Pioniere: Die Familie Su’a Sulu’ape, tufuga ta tatau, samoanische Tätowierungsmeister in fünfter Generation.
Top-Künstler: Su’a Sulu’ape Alaiva’a Petelo (Samoa), Su’a Sulu’ape Paulo II (Neuseeland), Su’a Sulu’ape Elyesa (Deutschland/Samoa).
↑ Zurück zum Index5. Tā moko (Antike – Gegenwart)
Essenz: Maori-Identität, Whakapapa und Status, die auf die Haut geschrieben sind.
Visuelle Merkmale: Spiralen-/Koru-Formen, Gesichts-Moko, fließende kurvenförmige Muster.
Pioniere: Māori-Tohunga Tā Moko aus Neuseeland.
Top-Künstler: Derek Lardelli (NZ), Mark Kopua (NZ), Gordon Toi (NZ).
↑ Zurück zum Index6. Heilige Schrift (historisch – gegenwärtig)
Essenz: Tätowierungen mit religiösen oder heiligen Texten.
Visuelle Merkmale: Verse, liturgische Passagen, Layout integriert typografische Hierarchie und Ornamente.
Pioniere: Die alten Ägypter, koptische Christen (Ägypten/Äthiopien, frühe Jahrhunderte n. Chr.), Pilger-Tätowierungen in Jerusalem (Mittelalter bis heute).
Top-Künstler: Mister Cartoon (USA), Big Meas (USA), Georgios Kazakis (Deutschland/Griechenland).
↑ Zurück zum Index7. Beschriftung (historisch – gegenwärtig)
Essenz: Worte als Kunst, Sprache verewigt.
Visuelle Merkmale: Typografie-orientierte Tattoos, von Schriftzügen der Chicano-Straßenkultur bis hin zu gotischen und viktorianischen Stilen.
Pioniere: Boog „Star“ Deniro (USA), Mister Cartoon (USA), Jack Rudy (USA), Freddy Negrete (USA).
Top-Künstler: Sam Taylor (Großbritannien), Big Meas (USA), BJ Betts (USA).
↑ Zurück zum Index8. Kalligraphische Akzente (historisch – gegenwärtig)
Essenz: Elegante, stilisierte Schnörkel, die aus der Kalligraphie stammen.
Visuelle Merkmale: Schwünge, Haarlinien, Kontraststriche, die in die Schrift integriert sind.
Pioniere: Chaz Bojórquez (USA), Boog „Star“ Deniro (USA), Big Sleeps (USA).
Top-Künstler: Mayonaize (Australien), Big Sleeps (USA).
↑ Zurück zum Index9. Koreanisch traditionell (einschließlich Dancheong, Obangsaek-Palette), (historisch – heute)
Essenz: Heilige Farben und Symbolik, die aus den koreanischen Dancheong- und Obangsaek-Systemen stammen.
Visuelle Merkmale: Strukturierte ornamentale Muster, kräftige Rot-, Blau-, Grün-, Gelb- und Schwarztöne.
Pioniere: Traditionelle koreanische dekorative Künste, rituelle volkstümliche Tätowierungstraditionen.
Top-Künstler: Pita KKM (USA, Südkorea), Cheon Moon (Südkorea)
↑ Zurück zum Index10. Xieyi-Pinseltechnik (historisch – heute)
Essenz: Malerische Spontaneität auf der Haut.
Visuelle Merkmale: Lockere, dynamische Pinselstrich-Effekte; Negativraum-Impressionen in Tusche.
Pioniere: Shitao (1642–1707, China) – klassischer Maler, dessen Xieyi-Philosophie die Freihand-Tuschemalerei prägte. Qi Baishi (1864–1957, China) – einer der berühmtesten modernen chinesischen Maler, bekannt für seine ausdrucksstarke Pinselführung.
Top-Künstler: Chen Jie (China), Lee Stewart (Deutschland).
↑ Zurück zum Index11. Ostasiatische Motive (historisch – gegenwärtig)
Essenz: Traditionelle Designelemente aus der ostasiatischen Kunst und Symbolik.
Visuelle Merkmale: Wellen, Wolken, Masken, Tiger, Drachen, Kraniche und stilisierte Pflanzenmotive, die in der ostasiatischen Bildkultur häufig vorkommen.
Pioniere: Alte chinesische, japanische und koreanische Kunsttraditionen, die in die Ikonografie der Tätowierung einflossen.
Top-Künstler: Woojin „Oozy“ Choi (USA, Südkorea), Kubrick Ho (Taiwan), Cheon Moon (Südkorea), Minh Hoàng (Vietnam)
↑ Zurück zum Index12. Traditionelles Japanisch (300 v. Chr. – heute)
Essenz: Mythologie und kulturelles Geschichtenerzählen in Ganzkörperwerken.
Visuelle Merkmale: Drachen, Koi, Tiger, Pfingstrosen, Chrysanthemen, Hannya-Masken; großflächige Körperbedeckung mit fließenden Kompositionen.
Pioniere: Meister der Edo-Zeit, Horiyoshi I.
Top-Künstler: Horiyoshi III (Japan), Shige (Japan), Dean Sacred (Neuseeland), Mike Rubendall (USA).
↑ Zurück zum Index13. Amerikanisch-traditionell (1800er Jahre – heute)
Essenz: Langlebig, mutig, patriotisch und mit Symbolik, die aus der Seefahrt stammt.
Visuelle Merkmale: Starke schwarze Konturen, begrenzte Farbpalette (Rot, Grün, Gelb, Blau); Adler, Anker, Rosen, Pin-ups.
Pioniere: Martin Hildebrandt (USA), Sailor Jerry (USA), Amund Dietzel (Norwegen, USA), Bert Grimm (USA).
Top-Künstler: Bert Krak (USA), Myke Chambers (USA), Samuele Briganti (Italien), Jon Vasey (Großbritannien), Rich Hardy (Australien).
↑ Zurück zum Index14. Schwarz-Grau-Realismus (1970er Jahre – heute)
Essenz: Fotografische Haut ohne Farbe, verwurzelt im Chicano-Gefängnis- und LA-Straßenstil.
Visuelle Merkmale: Sanfte Farbverläufe, Porträts, religiöse Ikonografie, naturgetreue Schatten.
Pioniere: Jack Rudy (USA), Freddy Negrete (USA).
Top-Künstler: Jun Cha (USA), Carlos Torres (USA), Matt Jordan (Neuseeland).
↑ Zurück zum Index15. Feine Linien (1970er Jahre – heute)
Essenz: Präzision und Feinheit durch filigrane Linienführung.
Visuelle Merkmale: Einfachnadel-Konturen, minimale Schattierung, filigrane Designs, Text.
Pioniere: Jack Rudy (USA), Freddy Negrete (USA).
Top-Künstler: Dr. Woo (USA), Jonboy (USA), Pablo Gutierrez (Großbritannien).
↑ Zurück zum Index16. Neotraditionell (1980er Jahre – heute)
Essenz: Weiterentwicklung des amerikanischen Traditionsstils mit erweiterter Farbpalette und verfeinerten Schattierungen.
Visuelle Merkmale: Detaillierte Illustrationen, verzierte Ränder, reichhaltigere Farbverläufe.
Pioniere: Marcus Pacheco (USA), Revivalisten der frühen 1980er Jahre.
Top-Künstler: Matt Curzon (Australien), Cristian Casas (Spanien), Michael Stockings (Großbritannien).
↑ Zurück zum Index17. Biomechanik (1980er Jahre – heute)
Essenz: Science-Fiction und Anatomie verschmelzen zu surrealer Körperkunst.
Visuelle Merkmale: Organisch-mechanische Strukturen, außerirdische Maschinen, Stahlgerüste.
Pioniere: H.R. Giger (visuelle Inspiration), Guy Aitchison (USA), Aaron Cain (USA).
Top-Künstler: Stepan Negur (Russland), Paul Booth (USA), Guy Aitchison (USA)
↑ Zurück zum Index18. Modernes Japanisch / Neo-Japanisch (1980er Jahre – heute)
Essenz: Zeitgemäße Neuinterpretation japanischer Motive mit modernen Farbpaletten.
Visuelle Merkmale: Verschmelzung von Irezumi mit illustrativen, grafischen oder experimentellen Elementen.
Pioniere: Shige (Japan), Horitomo (Japan)
Top-Künstler: Shige (Japan), Gakkin (Japan), Jeff Gogué (USA).
↑ Zurück zum Index19. Neue Schule (1990er Jahre – heute)
Essenz: Verspielte, übertriebene Rebellion in Tinte.
Visuelle Merkmale: Karikaturistische Übertreibung, von Graffiti inspirierte Konturen, leuchtende Farbsättigung, Karikaturen.
Pioniere: Marcus Pacheco (USA), Jime Litwalk (USA).
Top-Künstler: Kelly Doty (USA), Jesse Smith (USA), Victor Chil (Spanien)
↑ Zurück zum Index20. Graffiti-Stil (1990er Jahre – heute)
Essenz: Tätowieren trifft auf Street Art und Graffiti.
Visuelle Merkmale: Sprühfarben-Texturen, Tags, fette Schriftzüge, lebhafte Farbblöcke.
Pioniere: Crossover-Künstler aus New York, die Anfang der 1990er Jahre Graffiti und Tattoos miteinander verbanden.
Top-Künstler: Mayonaize (Australien), Kindamo (Italien), Alexey Mashkov (Russland/USA).
↑ Zurück zum Index21. Pop Art (1990er Jahre – heute)
Essenz: Lebhaft, ikonisch und von der Popkultur inspiriert. Tattoos, die von Comics, Werbung und Warhol-ähnlichen Grafiken inspiriert sind.
Visuelle Merkmale: Markante Konturen, flächige Farbfüllungen, hoher Kontrast, kulturelle Bezüge.
Pioniere: Andy Warhol (Einfluss auf die Kunst), Mike Giant (Übergang von Graffiti zu Tattoos).
Top-Künstler: Ivana Belakova (USA), Alexey Mashkov (NYC), Dave Paulo (Portugal).
↑ Zurück zum Index22. Japanisch-orientalisch / von Manga inspiriert (1990er Jahre – heute)
Essenz: Japanische Kulturmotive verschmolzen mit Manga-/Anime-Illustrationen.
Visuelle Merkmale: Leuchtende Farben, stilisierte Figuren, dramatische Bildausschnitte, storyorientierte Kompositionen.
Pioniere: Frühe japanische Manga-Künstler, die die Tätowierkunst beeinflussten, und Innovatoren der Fusion am Ende des 20. Jahrhunderts.
Top-Künstler: Kubrick Ho (Taiwan), Dmitrii Naboka (Deutschland), Brando Chiesa (Italien), Woojin „Oozy“ Choi (USA, Südkorea).
↑ Zurück zum Index23. Neorealismus (1990er Jahre – heute)
Essenz: Realismus, gemischt mit illustrativen oder stilisierten künstlerischen Elementen.
Visuelle Merkmale: Lebensechte Bilder gemischt mit surrealen Elementen, abstrakten Hintergründen oder malerischen Effekten.
Pioniere: Dmitriy Samohin (Ukraine) – verbindet Realismus mit malerischen und illustrativen Einflüssen.
Top-Künstler: Nick Noonan (Neuseeland), Dmitriy Samohin (Ukraine).
↑ Zurück zum Index24. Tierporträts (1990er Jahre bis heute)
Essenz: Lebensechte Darstellungen von Haustieren und Tieren mit emotionalen Geschichten.
Visuelle Merkmale: Realistische Felltexturen, ausdrucksstarke Augen, natürliche oder stilisierte Hintergründe.
Pioniere: Frühe Realismus-Spezialisten der 1990er Jahre, die die Porträtmalerei auf Haustiere übertrugen.
Top-Künstler: Evan Olin (USA), Steve Butcher (Neuseeland), Zlata Kolomoyskaya „Goldy“ (USA).
↑ Zurück zum Index25. Wildtiere (1990er Jahre – heute)
Essenz: Tätowierungen, die die Schönheit und Erhabenheit wilder Tiere einfangen.
Visuelle Merkmale: Realistische Details, naturgetreue Umgebungen, Bewegungseffekte.
Pioniere: Realistische Künstler, die Tierporträts zu größeren, lebensechten Werken weiterentwickeln.
Top-Künstler: Evan Olin (USA), Matteo Pasqualin (Italien), Thomas Carli Jarlier (Frankreich).
↑ Zurück zum Index26. Farbrealismus (1990er Jahre – heute)
Essenz: Vollspektrum-Realismus mit natürlicher Tiefe und Lebendigkeit.
Visuelle Merkmale: Lebensechte Schattierung, Farbmischung, natürliche Lichteffekte.
Pioniere: Nikko Hurtado (USA), Dmitriy Samohin (Ukraine).
Top-Künstler: Steve Butcher (USA), Victoria Lee (China), David Kaye (Neuseeland), Yomico Moreno (Venezuela).
↑ Zurück zum Index27. Porträtrealismus in Schwarz und Grau (1990er Jahre bis heute)
Essenz: Spezialisierter Schwarz-Grau-Realismus mit Schwerpunkt auf Porträts von Menschen und Tieren.
Visuelle Merkmale: Weiche Schattierungen, hoher Kontrast, filmischer Realismus.
Pioniere: Jack Rudy (USA), Freddy Negrete (USA), Charlie Cartwright (USA).
Top-Künstler: Bob Tyrell (USA), Ryan Evans (Neuseeland), Ralf Nonnweiler (Deutschland).
↑ Zurück zum Index28. Porträt-Realismus in Farbe (1990er Jahre bis heute)
Essenz: Vollfarbige Porträts, die mit malerischem Realismus dargestellt sind.
Visuelle Merkmale: Sanfte Übergänge, natürliche Hauttöne, Tiefe von Licht und Schatten.
Pioniere: Nikko Hurtado (USA), Boris (Ungarn), Dmitriy Samohin (Ukraine).
Top-Künstler: Steve Butcher (USA), Victoria Lee (China), David Kaye (Neuseeland), Nikko Hurtado (USA).
↑ Zurück zum Index29. Einflüsse des Jugendstils (1990er Jahre bis heute)
Essenz: Fließende, dekorative Körperkunst, inspiriert vom Jugendstil des 19. und 20. Jahrhunderts.
Visuelle Merkmale: Geschwungene Linien, Blumenmotive, ornamentale Einrahmung, Eleganz.
Pioniere: Aufstrebende Tätowierer, die die Malereitraditionen des Jugendstils in die Hautkunst übertragen.
Top-Künstler: Jeff Gogué (USA), Kubrick Ho (Taiwan), Deanna James (USA)
↑ Zurück zum Index30. Hyperrealismus (2000er Jahre – heute)
Essenz: Tätowierungen mit extremer fotografischer Präzision, oft realer als die Realität.
Visuelle Merkmale: Ultra-detaillierte Texturen, filmreife Beleuchtung, surreale Präzision.
Pioniere: Dmitriy Samohin (Ukraine), Nikko Hurtado (USA).
Top-Künstler: Steve Butcher (USA), Victoria Lee (China), Sandry Riffard (Frankreich), Noah Bissi (Kanada).
↑ Zurück zum Index31. Aquarell (2000er Jahre – heute)
Essenz: Tätowierung als Malerei, ätherisch und künstlerisch.
Visuelle Merkmale: Verwaschungen, Spritzer, Farbverläufe, Pinselstrich-Effekte, minimale Konturen.
Pioniere: Ondrash (Tschechische Republik), Sasha Unisex (Ukraine).
Top-Künstler: Ivana Belakova (USA/Slowakei), Jie Chen (China), Sasha Unisex (Ukraine), Ondrash (Tschechische Republik).
↑ Zurück zum Index32. Neomodern (2000er Jahre – heute)
Essenz: Experimentelle Verschmelzung von grafischen, illustrativen und bildenden Kunstansätzen.
Visuelle Merkmale: Collagenästhetik, Mixed-Media-Charakter, Negativraum, unkonventionelle Layouts.
Pioniere: Xoil / Loïc Lavenu (Frankreich), Peter Aurisch (Deutschland).
Top-Künstler: BBrung (Südkorea), Dmytro Nosov (Deutschland), Alexander Sorsa (USA), Okan Uçkun (USA).
↑ Zurück zum Index33. Neoklassisch (2000er Jahre – heute)
Essenz: Klassische Kunstmotive, umgesetzt mit moderner Tattoo-Technik.
Visuelle Merkmale: Mythische Figuren, marmorähnliche Schattierung, Faltenwurf, griechisch-römische Komposition.
Pioniere: Entstanden aus europäischen klassischen Kunsttraditionen in Ateliers der 2000er Jahre.
Top-Künstler: Sergio Fernández (Spanien), Matteo Pasqualin (Italien).
↑ Zurück zum Index34. Surrealismus (2000er Jahre – heute)
Essenz: Traumhafte, die Realität verzerrende Erzählungen.
Visuelle Merkmale: Morphs, Doppelbelichtungen, symbolische Gegenüberstellungen, malerischer Realismus.
Pioniere: Zeitgenössische Übernahme, angeführt von Studio-Bewegungen und Galerie-Crossovers.
Top-Künstler: Arlo DiCristina (USA), Yomico Moreno (USA), Waler Montero (USA).
↑ Zurück zum Index35. Dunkler Surrealismus (2000er Jahre – heute)
Essenz: Makabrer Surrealismus mit gotischen Anklängen.
Visuelle Merkmale: Dämonische Figuren, okkulte Symbole, kräftiges Schwarz und Grau, strukturierte Tiefe.
Pioniere: Paul Booth (USA) und der Last Rites Circle.
Top-Künstler: Paul Booth (USA), Neon Judas (Deutschland), Victor Portugal (Polen), Sandry Riffard (Frankreich).
↑ Zurück zum Index36. Pop-Surrealismus (2000er Jahre – heute)
Essenz: Lowbrow trifft auf Surrealismus, angereichert mit Popkultur.
Visuelle Merkmale: Glänzende Konturen, kräftige Farbblöcke, cartoonartige Ikonografie.
Pioniere: Entstanden aus der Lowbrow-/Pop-Surrealismus-Kunstbewegung der 1990er- und 2000er-Jahre, später von experimentellen Studios in die Tattoo-Kultur übernommen.
Top-Künstler: Eden Kozokaro / Kozo (USA), Brando Chiesa (Italien), Alexey Mashkov (USA).
↑ Zurück zum Index37. Abstrakte Tattoos (2000er Jahre – heute)
Essenz: Reine Abstraktion auf der Haut.
Visuelle Merkmale: Gestische Markierungen, Texturen, nicht-figurative Kompositionen, grafische Felder.
Pioniere: Europäische Crossover-Grafikkunst, die in den 2000er Jahren populär wurde.
Top-Künstler: Timur Lysenko (Polen), Matteo Nangeroni (Italien).
↑ Zurück zum Index38. Polygonal Abstract (2000er Jahre – heute)
Essenz: Facettierte, geometrisch geprägte Bildsprache.
Visuelle Merkmale: Gebrochene Ebenen, eckige Farbblöcke, kubistische Einflüsse.
Pioniere: Entstanden aus dem digitalen Grafikdesign und kubistisch inspirierten Tattoo-Experimenten in den 2000er Jahren.
Top-Künstler: Polyc SJ (Südkorea), Jesse Rix (USA)
↑ Zurück zum Index39. Trash Polka (2000er Jahre – heute)
Essenz: Kontrastreiche Collage aus Realismus und grafischem Chaos.
Visuelle Merkmale: Fotorealistische Elemente, kräftige schwarze Formen, charakteristische rote Akzente, Spritzer und Schrift.
Pioniere: Volko Merschky (Deutschland), Simone Pfaff (Deutschland), Buena Vista Tattoo Club (Deutschland).
Top-Künstler: Timur Lysenko (Polen), Neon Judas (Deutschland), Volko Merschky (Deutschland), Simone Pfaff (Deutschland).
↑ Zurück zum Index40. Abstrakter Realismus (2000er Jahre – heute)
Essenz: Realistische Motive verschmelzen mit abstrakten Strukturen.
Visuelle Merkmale: Porträts, die aus malerischen Texturen, Brüchen, Lichtstrahlen und Geometrie hervorgehen.
Pioniere: Guy Aitchison (USA), Francis Bacon (Großbritannien).
Top-Künstler: Thomas Carli Jarlier (Frankreich), Matteo Pasqualin (Italien), Sandry Riffard (Frankreich)
↑ Zurück zum Index41. Konzeptioneller Realismus (2000er Jahre – heute)
Essenz: Realismus verschmolzen mit symbolischer oder abstrakter Erzählkunst.
Visuelle Merkmale: Realistische Porträts/Figuren kombiniert mit Metaphern, surrealen Kompositionen oder zerbrochenen Umgebungen.
Pioniere: Dmitriy Samohin (Ukraine), Matteo Pasqualin (Italien).
Top-Künstler: Andrea Pellerone (Italien), Matteo Pasqualin (Italien), Thomas Carli Jarlier (Frankreich).
↑ Zurück zum Index42. Malerischer Realismus (2000er Jahre – heute)
Essenz: Realismus, ausgeführt mit von Pinselstrichen inspirierten Techniken.
Visuelle Merkmale: Sichtbare malerische Texturen, Pinselstriche, die an Öl- oder Acrylgemälde erinnern.
Pioniere: Nikko Hurtado (USA), Dmitriy Samohin (Ukraine).
Top-Künstler: Deanna James (USA), Edit Ben Gida (Israel), David Benjamin Kaye (Neuseeland).
↑ Zurück zum Index43. Integration von Malerei und bildender Kunst (2000er Jahre bis heute)
Essenz: Tätowierungen, die den Stil von Kunstwerken in Museumsqualität nachahmen.
Visuelle Merkmale: Ölgemälde-Texturen, mehrschichtige Lasur, impressionistische Farbmischungen.
Pioniere: Dmitriy Samohin (Ukraine), Paul Acker (USA).
Top-Künstler: Deanna James (USA), Jie Chen (China), Eden Kozokaro „Kozo“ (USA).
↑ Zurück zum Index44. Orientalischer Farbrealismus (2000er Jahre – heute)
Essenz: Realismus verschmolzen mit ostasiatischen kulturellen Motiven.
Visuelle Merkmale: Drachen, Masken, Kraniche, Koi, mit hochgesättigten Realismus-Techniken.
Pioniere: Shige (Japan), Hori Yen (USA).
Top-Künstler: Shige (Japan), Jeff Gogué (USA), Victoria Lee (China).
↑ Zurück zum Index45. Japanisch inspirierter Realismus (2000er Jahre – heute)
Essenz: Verbindet japanische Ästhetik mit westlichem Realismus.
Visuelle Merkmale: Realistische Schattierungen mit Wellen, Kois, Masken, mythologischen Figuren.
Pioniere: Ed Hardy (USA), Jeff Gogué (USA).
Top-Künstler: Jeff Gogué (USA), Chris Mata’afa (Australien), Nick Noonan (Neuseeland).
↑ Zurück zum Index46. Zeitgenössisches Japanisch (2000er Jahre – heute)
Essenz: Aktualisierter japanischer Stil mit westlichem Einfluss und modernen Farbpaletten.
Visuelle Merkmale: Traditionelle Motive mit abstrakten Hintergründen, mehrschichtigen Farbverläufen und illustrativen Verzierungen.
Pioniere: Horitomo (Japan), Gakkin (Japan).
Top-Künstler: Nissaco (Japan), Gakkin (Niederlande/Japan).
↑ Zurück zum Index47. Illustration / Illustrativ (2000er Jahre – heute)
Essenz: Tätowierungen, die Skizzen, Comics oder handgezeichneten Kunstwerken ähneln.
Visuelle Merkmale: Sichtbare Konturen, Schattierungen wie Bleistift oder Tinte, Skizzenbuch-Energie.
Pioniere: Inspiriert von den Traditionen der Gravur, Druckgrafik und Comic-Kunst.
Top-Künstler: Kelly Doty (USA), Jie Chen (China), Sasha Unisex (Ukraine).
↑ Zurück zum Index48. Dunkle Kunst (2000er Jahre – heute)
Essenz: Gotische, makabre Bildsprache in Tätowierungen.
Visuelle Merkmale: Totenköpfe, Dämonen, Schatten, okkulte Themen, starker Kontrast.
Pioniere: Paul Booth (USA), Robert Hernandez (Spanien).
Top-Künstler: Paul Booth (USA), Robert Hernandez (Spanien), Victor Portugal (Polen).
↑ Zurück zum Index49. Horror (2000er Jahre – heute)
Essenz: Tattoos, inspiriert von Horrorfilmen und -literatur.
Visuelle Merkmale: Monster, Blut, eindringlicher Realismus, Nachstellungen von Filmstills.
Pioniere: Bob Tyrrell (USA), Paul Acker (USA), Paul Booth (USA), Robert Hernandez (Spanien).
Top-Künstler: Bob Tyrrell (USA), Sandry Riffard (Frankreich), Paul Acker (USA).
↑ Zurück zum Index50. Fantasy (2000er Jahre – heute)
Essenz: Mythische Welten und Figuren, tätowiert in lebendigem Realismus oder stilisierten Formen.
Visuelle Merkmale: Drachen, Elfen, kosmische Landschaften, Inspirationen aus Videospielen und Filmen.
Pioniere: Einfluss von Boris Vallejo (Kunst-Crossover), Verbreitung von Tätowierungen in den 2000er Jahren in Europa/USA.
Top-Künstler: Paul Booth (USA), Yomico Moreno (USA), Sandry Riffard (Frankreich).
↑ Zurück zum Index51. Mikrorealismus (1990er Jahre – heute, Blütezeit in den 2010er Jahren)
Essenz: Winziger Realismus mit extremer Detailtreue.
Visuelle Merkmale: Miniaturporträts, Landschaften und Symbole, die nicht größer als eine Münze sind.
Pioniere: Jack Rudy (USA), Freddy Negrete (USA).
Top-Künstler: Oscar Åkermo (USA), Goldy Zlata (USA), Ganga (USA).
↑ Zurück zum Index52. Undurchsichtiger grauer Realismus (2010er Jahre – heute)
Essenz: Weicherer Realismus durch dichte graue Verwaschungen.
Visuelle Merkmale: Sanfte Schattierungen, gedämpfte Farbtöne, reduzierter Kontrast.
Pioniere: Der „Noire Ink“-Stil von Thomas Carli Jarlier.
Top-Künstler: Thomas Carli Jarlier (Frankreich), Sergio Fernández (Spanien).
↑ Zurück zum Index53. Silberwasch-Realismus (2010er Jahre – heute)
Essenz: Metallische Grautöne, schimmernde Tiefe.
Visuelle Merkmale: Dezente silberne Farbverläufe, glänzender Schimmer.
Pioniere: Aufstrebende Realismus-Künstler der 2010er Jahre.
Top-Künstler: Chris Showstoppr (Australien), Ganga (USA).
↑ Zurück zum Index54. Dotwork / Stippling (2010er Jahre – heute)
Essenz: Muster und Schattierungen durch Punkte.
Visuelle Merkmale: Farbverläufe, Mandalas, heilige Geometrie.
Pioniere: Xed LeHead (Großbritannien), erweitert durch europäische Blackwork-Kreise.
Top-Künstler: Dimitry Troshin (USA), Dillon Forte (USA), Coen Mitchell (Neuseeland).
↑ Zurück zum Index55. Radierung/Gravur (2010er Jahre – heute)
Essenz: Tätowierungen, die den Druckstilen der alten Welt nachempfunden sind.
Visuelle Merkmale: Kreuzschraffur, feine parallele Linien, Vintage-Illustrationsoptik.
Pioniere: Europäische Meister der Holzschnittkunst wie Albrecht Dürer (Deutschland) und Gustave Doré (Frankreich), deren Gravuren und Schraffuren das Tätowieren beeinflusst haben.
Top-Künstler: Marco C. Matarese (Italien), Daniel Gulliver (Großbritannien), Maxime (Frankreich)
↑ Zurück zum Index56. Strichzeichnungen (2010er Jahre – heute)
Essenz: Klare Konturen als Design.
Visuelle Merkmale: Kräftige lineare Formen, keine Schattierungen.
Pioniere: Verwurzelt in frühen Stammes- und traditionellen Tätowierungstechniken; wiederbelebt durch moderne Minimalisten.
Top-Künstler: Tritoan Ly (Neuseeland), Okan Uçkun (Türkei/USA), Pablo Gutierrez (Großbritannien).
↑ Zurück zum Index57. Geometrische Schwarzarbeit (2010er Jahre – heute)
Essenz: Präzisionsgeometrie in tiefem Schwarz.
Visuelle Merkmale: Symmetrie, Mosaike, Mandalas.
Pioniere: Verwurzelt in den Traditionen der heiligen Geometrie, die sich in hinduistischen Yantras, buddhistischen Mandalas und islamischen Mosaiken (die Jahrhunderte zurückreichen) wiederfinden.
Top-Künstler: Lewis Black (Portugal), Dillon Forte (USA), Chaim Machlev (Deutschland/USA).
↑ Zurück zum Index58. Grafische Schwarzarbeit (2010er Jahre – heute)
Essenz: Kräftige, abstrakte schwarze Füllungen.
Visuelle Merkmale: Starker Kontrast, grafischer Modernismus, Negativraum.
Pioniere: Verwurzelt in den Traditionen der Druckgrafik und des Holzschnitts.
Top-Künstler: Gakkin (Japan/Niederlande), Matteo Nangeroni (Italien), Timur Lysenko (Polen).
↑ Zurück zum Index59. Mandala (2010er Jahre – heute)
Essenz: Heilige Symmetrie in Form eines Tattoos.
Visuelle Merkmale: Kreisförmig, detailreich, meditative Geometrie.
Pioniere: Verbreitung durch Dotwork-Künstler in den frühen 2010er Jahren, z. B. Xed LeHead.
Top-Künstler: Dillon Forte (USA), Aleksandra Dovgal (USA), Lewis Black (Portugal)
↑ Zurück zum Index60. Ornamental (2010er Jahre – heute)
Essenz: Dekorative, von Schmuck inspirierte Muster.
Visuelle Merkmale: Filigran, Spitze, Barockmotive.
Pioniere: Entstanden aus der Wiederbelebung der europäischen Zierpflanzenkultur.
Top-Künstler: Ryan Ashley (USA), Carlos Torres (USA), Léah Blum (Frankreich).
↑ Zurück zum Index61. Design von Schmuckstücken (2010er Jahre – heute)
Essenz: Tätowierungen, die luxuriösen Schmuck und Verzierungen imitieren.
Visuelle Merkmale: Ketten, Filigranarbeiten, Edelsteine, spitzenartige Verzierungen.
Pioniere: In den 2010er Jahren kam es zu einem Aufschwung der ornamentalen Feinlinientechniken, beeinflusst durch den Nahen Osten, indische Henna-Kunst und europäische Spitzenstickerei.
Top-Künstler: Ryan Ashley DiCristina (USA), Coen Mitchell (Neuseeland), Léah Blum (Frankreich).
↑ Zurück zum Index62. Dunkle Ornamente (2010er Jahre – heute)
Essenz: Gotische und stimmungsvolle Interpretation ornamentaler Muster.
Visuelle Merkmale: Starke schwarze Schattierungen, filigrane Verflechtungen mit Totenköpfen, okkulte Motive.
Pioniere: Entwickelt von europäischen Blackwork-Bewegungen in den frühen 2010er Jahren.
Top-Künstler: Cristian Casas (Spanien), Gakkin (Niederlande/Japan), Matteo Nangeroni (Italien), Nissaco (Japan).
↑ Zurück zum Index63. Mosaikgeometrie (2010er Jahre – heute)
Essenz: Tätowierungen, die mit geometrischer Präzision an gekachelte Mosaike erinnern.
Visuelle Merkmale: Tessellationen, sich wiederholende Muster, Buntglaseffekte.
Pioniere: Inspiriert von islamischen, byzantinischen und mediterranen Mosaiken, neu interpretiert in Form von Tätowierungen.
Top-Künstler: Coen Mitchell (Neuseeland), Dillon Forte (USA).
↑ Zurück zum Index64. Botanisches/florales Design (2010er Jahre – heute)
Essenz: Von Flora und Naturelementen inspirierte Tätowierungen.
Visuelle Merkmale: Rosen, Pfingstrosen, Blattwerk, zarte Farben oder Schwarz und Grau.
Pioniere: Verwurzelt in der traditionellen botanischen Illustration, modernisiert im Tattoo-Realismus der 2010er Jahre.
Top-Künstler: Aleksandra Dovgal (Russland), Phil Garcia (USA), Tritoan Ly (Neuseeland)
↑ Zurück zum Index65. Farbabbildung (2010er Jahre – heute)
Essenz: Lebendige illustrative Tattoos, die an Malerei und Zeichnungen erinnern.
Visuelle Merkmale: Kräftige Konturen, mehrschichtige Schattierungen, malerische Farbpaletten.
Pioniere: Entstanden aus der Verschmelzung von Comic-Kunst und illustrativen Tätowierungen.
Top-Künstler: Victor Chil (Spanien), Kelly Doty (USA), Duda Lozano (Brasilien).
↑ Zurück zum Index66. Realistische Pop-Art (2010er Jahre – heute)
Essenz: Verbindet Realismus mit Bildern aus der Popkultur und einem leuchtenden Pop-Art-Stil.
Visuelle Merkmale: Comic-artige Schattierungen, lebhafte Farbblöcke, bekannte Symbole.
Pioniere: Entstanden in den späten 2000er- und 2010er-Jahren, als Realismus mit Warhol-inspiriertem Design verschmolz.
Top-Künstler: Dave Paulo (Portugal), Luka Lajoie (Kanada), Alexey Mashkov (USA).
↑ Zurück zum Index67. Gothic-/Anime-Stil (2010er Jahre – heute)
Essenz: Dunkle Fantasie verschmilzt mit Anime-Ästhetik.
Visuelle Merkmale: Kontrastreiche Figuren, Horror-Anime-Hybride, gotische Ikonografie.
Pioniere: Entstanden aus der japanischen Anime-Fangemeinde, die sich mit der Gothic-Subkultur verband.
Top-Künstler: Brando Chiesa (Italien), Castlebasas (Deutschland).
↑ Zurück zum Index68. Cyborg-Stil (2010er Jahre – heute)
Essenz: Futuristische Tattoos, die menschliche Anatomie mit mechanischer Kybernetik verbinden.
Visuelle Merkmale: Schaltkreise, kybernetische Gliedmaßen, Science-Fiction-Fusion aus Haut und Maschine.
Pioniere: Guy Aitchison (USA) legte den Grundstein durch die Erweiterung biomechanischer Arbeiten zu Cyberpunk-inspirierten Tätowierungen.
Top-Künstler: Heng Yue (China), Paul Booth (USA), Guy Aitchison (USA).
↑ Zurück zum Index69. Minimal Tattoo (2010er Jahre – heute)
Essenz: Schlichte, kleine Tattoos mit klaren Linien.
Visuelle Merkmale: Winziger Text, minimale Formen, dezente Symbole.
Pioniere: Weltweiter Aufstieg des Minimalismus im Design und in Tattoo-Studios in den 2010er Jahren.
Top-Künstler: JonBoy (USA), Mr.K (USA), Okan Uçkun (USA).
↑ Zurück zum Index70. Minimalismus (2010er Jahre – heute)
Essenz: Eine umfassendere Minimal-Philosophie, angewandt auf Tätowierungen.
Visuelle Merkmale: Sparsamer Einsatz von Linien, Negativraum, geometrische Reduktion.
Pioniere: Übernommen aus der Minimal-Art-Bewegung des 20. Jahrhunderts in die Tattoo-Kultur.
Top-Künstler: Okan Uçkun (Türkei), Sasha Masiuk (Ukraine), Mr. K (USA)
↑ Zurück zum Index71. Konzeptionelle/abstrakte Integrationen (2010er Jahre – heute)
Essenz: Tätowierungen als Ideen – Verschmelzung von Konzept und Ausführung.
Visuelle Merkmale: Symbolische Überlagerungen, surreale Verzerrungen, visuelle Metaphern.
Pioniere: Entstanden aus der Realismus-Bewegung der späten 2000er Jahre, geprägt von Künstlern wie Victor Portugal (Polen), Matteo Pasqualin (Italien) und Timur Lysenko (Polen)
Top-Künstler: Matteo Pasqualin (Italien), Timur Lysenko (Polen), Victor Portugal (Polen).
↑ Zurück zum Index72. Stickerei-/Aufnäher-Stil (2010er Jahre – heute)
Essenz: Tätowierungen, die genähte Stoffe imitieren sollen.
Visuelle Merkmale: Fadenstrukturen, Patch-Ränder, 3D-Stickerei-Imitat.
Pioniere: Eduardo „Duda“ Lozano (Brasilien), dem zugeschrieben wird, Stick-Tattoos weltweit bekannt gemacht zu haben.
Top-Künstler: Duda Lozano (Brasilien).
↑ Zurück zum Index73. Steinstruktur (2010er Jahre – heute)
Essenz: Haut wie Stein, Tätowierung in Skulptur verwandeln.
Visuelle Merkmale: Risse, Meißelspuren, statuenhafte Schattierung.
Pioniere: Minh Hoàng (Vietnam) meisterte den Schwarz-Grau-Realismus mit Steinstruktureffekten.
Top-Künstler: Minh Hoàng (Vietnam), Chris Mata’afa (Australien)
↑ Zurück zum Index74. Blue Ink „Ceramic Skin“ (2010er Jahre – heute)
Essenz: Tätowierungen mit einzigartigen blauen Farbpaletten und porzellanartiger Tiefe.
Visuelle Merkmale: Blaue Farbverläufe, glatte, reflektierende „Keramik“-Oberflächen.
Pioniere: Woojin „Oozy“ Choi (USA, Südkorea) machte diesen innovativen Stil mit blauer Tinte populär.
Top-Künstler: Woojin „Oozy“ Choi (USA, Südkorea), Dongkyu „Q“ Lee (USA).
↑ Zurück zum Index75. Anime-Design (2010er Jahre – heute)
Essenz: Tattoos, inspiriert von japanischen Anime und Manga.
Visuelle Merkmale: Kräftige Farben, Anime-Figuren, Cel-Shading-Szenen.
Pioniere: Verwurzelt in japanischen Manga- und Anime-Illustratoren des 20. Jahrhunderts.
Top-Künstler: Brando Chiesa (Italien)
↑ Zurück zum Index76. Benutzerdefiniertes Skript (2010er Jahre – heute)
Essenz: Handgezeichnete Schriftzüge als Tattoo-Kunst.
Visuelle Merkmale: Einzigartige Schriftarten, persönliche Kalligraphie.
Pioniere: Boog „Star“ Deniro (USA), Big Sleeps (USA).
Top-Künstler: Mr. K (USA), Sam Taylor (Australien), Big Sleeps (USA).
↑ Zurück zum Index77. Viktorianische/Hohlbuchstaben (2010er Jahre – heute)
Essenz: Kunstvolle historische Schrift, die für moderne Tätowierungen wiederbelebt wurde.
Visuelle Merkmale: Hohlzeichen, dekorative Schnörkel, Vintage-Typografie.
Pioniere: Sutherland Macdonald (Großbritannien), George Burchett (Großbritannien).
Top-Künstler: Sam Taylor (Australien), Benjamin Laukis (Griechenland).
↑ Zurück zum Index78. Strukturiertes Jade-Design (2020er Jahre – heute)
Essenz: Tattoos, inspiriert von Jadearbeiten und mineralischen Strukturen.
Optische Merkmale: Glänzende grüne Farbverläufe mit rissigen oder polierten Jade-Effekten.
Pioniere: Lifo (Südkorea) brachte von Jade inspirierte Texturen in den Tattoo-Realismus ein.
Top-Künstler: Lifo (Südkorea).
↑ Zurück zum Index79. Chrom-Realismus (2020er Jahre – heute)
Essenz: Futuristischer Realismus, der metallische, verchromte Oberflächen widerspiegelt.
Visuelle Merkmale: Hochglanzpolierte Glanzlichter, Spiegelreflexionen.
Pioniere: Nico Del Grosso (USA) und Realisten der neuen Schule in den 2020er Jahren.
Top-Künstler: Nico Del Grosso (USA).
↑ Zurück zum Index80. Neon-/Glow-Stil (2020er Jahre – heute)
Essenz: Tätowierungen, die Neonreklamen und leuchtende Lichter imitieren.
Visuelle Merkmale: Helle Fluoreszenz, Leuchteffekte, leuchtende Konturen.
Pioniere: Michael Stockings (Großbritannien) machte auffällige Neonfarben populär.
Top-Künstler: Michael Stockings (Großbritannien), Brando Chiesa (Italien).
↑ Zurück zum Index81. Pastellfarbenes Blut (2020er Jahre – heute)
Essenz: Kontrast zwischen niedlichen Pastellfarben und blutigen oder gewalttätigen Bildern.
Visuelle Merkmale: Bonbonfarben, Kawaii-Horror, schockierende Gegenüberstellungen.
Pioniere: Brando Chiesa (Italien), dem die Definition des Pastell-Gore-Tätowierens zugeschrieben wird.
Top-Künstler: Brando Chiesa (Italien).
↑ Zurück zum Index82. Cybersigilismus (2020er Jahre – heute)
Essenz: Cyberpunk trifft auf spirituelle Glyphen.
Visuelle Merkmale: Futuristische Schriftzeichen, symmetrische Muster, abstrakte Codierungsästhetik.
Pioniere: Verwurzelt in den Grundlagen von Tribal und Blackwork durch Leo Zulueta (USA) und Xed LeHead (Großbritannien), später weiterentwickelt zur digitalen Sigill-Ästhetik.
Top-Künstler: Brando Chiesa (Italien), DanyKim (Frankreich), Chainsmaiden (Deutschland).
↑ Zurück zum Index83. Magische Tinte (2024 – heute)
Essenz: Unsichtbare Tätowierungen, die unter UV-/Schwarzlicht sichtbar werden.
Visuelle Merkmale: Bei Tageslicht kaum sichtbar, leuchtet unter UV-Licht.
Pioniere: Keith „Bang Bang“ McCurdy (USA) brachte 2024 „Invisible Ink“ auf den Markt.
Top-Künstler: Keith „Bang Bang“ McCurdy (USA), Spezialisten für experimentelle UV-Tinten weltweit.
↑ Zurück zum Index84. Weiß auf Schwarz (2020 – heute)
Essenz: Weiße Tintenmotive auf einem einfarbigen schwarzen Hintergrund (Blackout), um kontrastreiche „Negativlicht“-Bilder zu erzeugen.
Visuelle Merkmale: Klare weiße Linien und Sättigung über dichten schwarzen Feldern, starker Kontrast und absichtliche Unterbrechungen/Abstände, um die Lesbarkeit des Designs zu gewährleisten. Das Weiß wirkt im Vergleich zum ursprünglichen Ergebnis in der Regel weicher, rauchiger und wie ein Geisterbild.
Pioniere: Eine Entwicklung der späten 2010er bis 2020er Jahre, die direkt aus der Blackout-/Coverup-Bewegung hervorgegangen ist (mit Blackout als Grundlage, auf die in einer zweiten Phase weiße Designs aufgebracht werden).
Top-Künstler: Rudy Dziara (Polen), Cody Philpott (Kanada), Ivan Hack (Russland).
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