Index

Alte und traditionelle Wurzeln

  1. Freihand (historisch – Gegenwart)
  2. Stammeskulturen (prähistorisch bis heute)
  3. Schwarzarbeit (prähistorisch – Gegenwart)
  4. Polynesisches/Samoanisches Tatau (früher – heute)
  5. Tā moko (Antike – Gegenwart)
  6. Heilige Schrift (Antike – Gegenwart)
  7. Schriftzüge (Antike – Gegenwart)
  8. Kalligraphische Akzente (historisch – gegenwärtig)
  9. Traditionelles Koreanisch (einschließlich Dancheong, Obangsaek-Palette), (historisch – heute)
  10. Xieyi-Pinselstrich (historisch – heute)
  11. Ostasiatische Motive (historisch – gegenwärtig)
  12. Traditionelles Japanisch (300 v. Chr. – heute)

Frühneuzeitliche Tätowierung

  1. Amerikanische Tradition (1800er Jahre – heute)
  2. Schwarz-Grau-Realismus (1970er Jahre bis heute)
  3. Feinlinie (1970er Jahre – heute)
  4. Neo-Traditionell (1980er Jahre – heute)
  5. Biomechanik (1980er Jahre bis heute)
  6. Modernes Japanisch / Neo-Japanisch (1980er Jahre – heute)
  7. Neue Schule (1990er Jahre – heute)
  8. Graffiti-Stil (1990er Jahre – heute)
  9. Pop Art (1990er Jahre – heute)
  10. Japanisch-orientalisch / von Manga inspiriert (1990er Jahre – heute)
  11. Neorealismus (1990er Jahre – heute)
  12. Haustier- und Tierporträts (1990er Jahre bis heute)
  13. Wildtiere (1990er Jahre – heute)
  14. Farbrealismus (1990er Jahre – heute)
  15. Porträt-Realismus Schwarz & Grau (1990er Jahre – heute)
  16. Porträt-Realismus in Farbe (1990er Jahre bis heute)
  17. Einflüsse des Jugendstils (1990er Jahre bis heute)

Expansion in den 2000er Jahren

  1. Hyperrealismus (2000er Jahre – heute)
  2. Aquarell (2000er Jahre – heute)
  3. Neo-Modern (2000er Jahre – heute)
  4. Neoklassisch (2000er Jahre – heute)
  5. Surrealismus (2000er Jahre – heute)
  6. Dunkler Surrealismus (2000er Jahre – heute)
  7. Pop-Surrealismus (2000er Jahre – heute)
  8. Abstrakte Tätowierungen (2000er Jahre – heute)
  9. Polygonal Abstract (2000er Jahre – heute)
  10. Trash Polka (2000er Jahre – heute)
  11. Abstrakter Realismus (2000er Jahre – heute)
  12. Konzeptueller Realismus (2000er Jahre – heute)
  13. Malerischer Realismus (2000er Jahre – heute)
  14. Malerische / bildende Kunst Integration (2000er Jahre – heute)
  15. Orientalischer Farbrealismus (2000er Jahre – heute)
  16. Japanisch inspirierter Realismus (2000er Jahre – heute)
  17. Zeitgenössisches Japanisch (2000er Jahre – heute)
  18. Illustration / Illustrativ (2000er Jahre – heute)
  19. Dunkle Kunst (2000er Jahre – heute)
  20. Horror (2000er Jahre – heute)
  21. Fantasy (2000er Jahre – heute)

Welle der 2010er Jahre

  1. Mikro-Realismus (1990er Jahre – heute, Blütezeit in den 2010er Jahren)
  2. Undurchsichtiger grauer Realismus (2010er Jahre – heute)
  3. Silberwasch-Realismus (2010er Jahre – heute)
  4. Dotwork / Stippling (2010er Jahre – heute)
  5. Radierung / Gravur (2010er Jahre – heute)
  6. Strichzeichnungen (2010er Jahre – heute)
  7. Geometrische Schwarzarbeit (2010er Jahre – heute)
  8. Grafische Schwarzarbeit (2010er Jahre – heute)
  9. Mandala (2010er Jahre – heute)
  10. Ornamental (2010er Jahre – heute)
  11. Design von Schmuckstücken (2010er Jahre – heute)
  12. Dunkles Ornament (2010er Jahre – heute)
  13. Mosaik-Geometrie (2010er Jahre – heute)
  14. Botanisches / Florales Design (2010er Jahre – heute)
  15. Farbige Illustration (2010er Jahre – heute)
  16. Realistische Pop-Art (2010er Jahre – heute)
  17. Gothic-/Anime-Stil (2010er Jahre – heute)
  18. Cyborg-Stil (2010er Jahre – heute)
  19. Minimal Tattoo (2010er Jahre – heute)
  20. Minimalismus (2010er Jahre – heute)
  21. Konzeptionelle / abstrakte Integrationen (2010er Jahre – heute)
  22. Stickerei-/Aufnäher-Stil (2010er Jahre – heute)
  23. Steinstruktur (2010er Jahre – heute)
  24. Blue Ink „Ceramic Skin“ (2010er Jahre – heute)
  25. Anime-Design (2010er Jahre – heute)
  26. Benutzerdefiniertes Skript (2010er Jahre – heute)
  27. Viktorianische/Hohlbuchstaben (2010er Jahre – heute)

2020er Jahre – Auf dem neuesten Stand der Technik

  1. Strukturiertes Jade-Design (2020er Jahre – heute)
  2. Chrom-Realismus (2020er Jahre – heute)
  3. Neon-/Glow-Stil (2020er Jahre – heute)
  4. Pastellfarbenes Blut (2020er Jahre – heute)
  5. Cybersigilismus (2020er Jahre – heute)
  6. Magic Ink (2024 – heute)
  7. Weiß auf Schwarz – (2020er Jahre – heute)

1. Freihand (historisch – Gegenwart)

Essenz: Direkt auf die Haut aufgetragen, fließt sie mit den Körperkonturen.

Visuelle Merkmale: Live-Skizzen, organische Linien, die der Anatomie folgen, keine Schablonen.

Pioniere: Traditionelle handgestochenen/handgebohrten Linien weltweit.

Top-Künstler: Shige (Japan), Heng Yue (China), Minh Hoàng (Vietnam).

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2. Stammesgesellschaft (prähistorisch – heute)

Essenz: Heilig, kühn und uralt.

Visuelle Merkmale: Kräftige schwarze Muster, dicke Linien, geometrische Symmetrie, spirituelle Motive.

Pioniere: Indigene Kulturen in Polynesien, Afrika, Amerika und Südostasien.

Top-Künstler: Whang-Od (Philippinen), Leo Zulueta (USA), Colin Dale (Dänemark).

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3. Schwarzarbeit (historisch – Gegenwart)

Essenz: Feste schwarze Tinte als primäre Sprache – grafisch, geometrisch, rituell.

Visuelle Merkmale: Große schwarze Flächen, Geometrie, optische Muster/Punktmuster, ornamentale Muster.

Pioniere: Indigene polynesische, Māori-, Borneo- und afrikanische Stammes-Tätowierer. Wiederbelebt durch Neo-Tribal in den 1980er Jahren. Leo Zulueta (USA), Alex Binnie (Großbritannien), Thomas Hooper (USA, Großbritannien).

Top-Künstler: ROXX (USA), Gerhard Wiesbeck (Deutschland), Nissaco (Japan).

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4. Polynesisches/samoanisches Tatau (früher – heute)

Essenz: Heilige Genealogien, verschlüsselt in Mustern; Zeremonie und Identität.

Visuelle Merkmale: Pe’a und Malu, Bänder, Chevrons, Speerspitzen, rhythmische schwarze Muster.

Pioniere: Die Familie Su’a Sulu’ape, tufuga ta tatau, samoanische Tätowierungsmeister in fünfter Generation.

Top-Künstler: Su’a Sulu’ape Alaiva’a Petelo (Samoa), Su’a Sulu’ape Paulo II (Neuseeland), Su’a Sulu’ape Elyesa (Deutschland/Samoa).

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5. Tā moko (Antike – Gegenwart)

Essenz: Maori-Identität, Whakapapa und Status, die auf die Haut geschrieben sind.

Visuelle Merkmale: Spiralen-/Koru-Formen, Gesichts-Moko, fließende kurvenförmige Muster.

Pioniere: Māori-Tohunga Tā Moko aus Neuseeland.

Top-Künstler: Derek Lardelli (NZ), Mark Kopua (NZ), Gordon Toi (NZ).

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6. Heilige Schrift (historisch – gegenwärtig)

Essenz: Tätowierungen mit religiösen oder heiligen Texten.

Visuelle Merkmale: Verse, liturgische Passagen, Layout integriert typografische Hierarchie und Ornamente.

Pioniere: Die alten Ägypter, koptische Christen (Ägypten/Äthiopien, frühe Jahrhunderte n. Chr.), Pilger-Tätowierungen in Jerusalem (Mittelalter bis heute).

Top-Künstler: Mister Cartoon (USA), Big Meas (USA), Georgios Kazakis (Deutschland/Griechenland).

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7. Beschriftung (historisch – gegenwärtig)

Essenz: Worte als Kunst, Sprache verewigt.

Visuelle Merkmale: Typografie-orientierte Tattoos, von Schriftzügen der Chicano-Straßenkultur bis hin zu gotischen und viktorianischen Stilen.

Pioniere: Boog „Star“ Deniro (USA), Mister Cartoon (USA), Jack Rudy (USA), Freddy Negrete (USA).

Top-Künstler: Sam Taylor (Großbritannien), Big Meas (USA), BJ Betts (USA).

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8. Kalligraphische Akzente (historisch – gegenwärtig)

Essenz: Elegante, stilisierte Schnörkel, die aus der Kalligraphie stammen.

Visuelle Merkmale: Schwünge, Haarlinien, Kontraststriche, die in die Schrift integriert sind.

Pioniere: Chaz Bojórquez (USA), Boog „Star“ Deniro (USA), Big Sleeps (USA).

Top-Künstler: Mayonaize (Australien), Big Sleeps (USA).

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9. Koreanisch traditionell (einschließlich Dancheong, Obangsaek-Palette), (historisch – heute)

Essenz: Heilige Farben und Symbolik, die aus den koreanischen Dancheong- und Obangsaek-Systemen stammen.

Visuelle Merkmale: Strukturierte ornamentale Muster, kräftige Rot-, Blau-, Grün-, Gelb- und Schwarztöne.

Pioniere: Traditionelle koreanische dekorative Künste, rituelle volkstümliche Tätowierungstraditionen.

Top-Künstler: Pita KKM (USA, Südkorea), Cheon Moon (Südkorea)

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10. Xieyi-Pinseltechnik (historisch – heute)

Essenz: Malerische Spontaneität auf der Haut.

Visuelle Merkmale: Lockere, dynamische Pinselstrich-Effekte; Negativraum-Impressionen in Tusche.

Pioniere: Shitao (1642–1707, China) – klassischer Maler, dessen Xieyi-Philosophie die Freihand-Tuschemalerei prägte. Qi Baishi (1864–1957, China) – einer der berühmtesten modernen chinesischen Maler, bekannt für seine ausdrucksstarke Pinselführung.

Top-Künstler: Chen Jie (China), Lee Stewart (Deutschland).

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11. Ostasiatische Motive (historisch – gegenwärtig)

Essenz: Traditionelle Designelemente aus der ostasiatischen Kunst und Symbolik.

Visuelle Merkmale: Wellen, Wolken, Masken, Tiger, Drachen, Kraniche und stilisierte Pflanzenmotive, die in der ostasiatischen Bildkultur häufig vorkommen.

Pioniere: Alte chinesische, japanische und koreanische Kunsttraditionen, die in die Ikonografie der Tätowierung einflossen.

Top-Künstler: Woojin „Oozy“ Choi (USA, Südkorea), Kubrick Ho (Taiwan), Cheon Moon (Südkorea), Minh Hoàng (Vietnam)

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12. Traditionelles Japanisch (300 v. Chr. – heute)

Essenz: Mythologie und kulturelles Geschichtenerzählen in Ganzkörperwerken.

Visuelle Merkmale: Drachen, Koi, Tiger, Pfingstrosen, Chrysanthemen, Hannya-Masken; großflächige Körperbedeckung mit fließenden Kompositionen.

Pioniere: Meister der Edo-Zeit, Horiyoshi I.

Top-Künstler: Horiyoshi III (Japan), Shige (Japan), Dean Sacred (Neuseeland), Mike Rubendall (USA).

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13. Amerikanisch-traditionell (1800er Jahre – heute)

Essenz: Langlebig, mutig, patriotisch und mit Symbolik, die aus der Seefahrt stammt.

Visuelle Merkmale: Starke schwarze Konturen, begrenzte Farbpalette (Rot, Grün, Gelb, Blau); Adler, Anker, Rosen, Pin-ups.

Pioniere: Martin Hildebrandt (USA), Sailor Jerry (USA), Amund Dietzel (Norwegen, USA), Bert Grimm (USA).

Top-Künstler: Bert Krak (USA), Myke Chambers (USA), Samuele Briganti (Italien), Jon Vasey (Großbritannien), Rich Hardy (Australien).

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14. Schwarz-Grau-Realismus (1970er Jahre – heute)

Essenz: Fotografische Haut ohne Farbe, verwurzelt im Chicano-Gefängnis- und LA-Straßenstil.

Visuelle Merkmale: Sanfte Farbverläufe, Porträts, religiöse Ikonografie, naturgetreue Schatten.

Pioniere: Jack Rudy (USA), Freddy Negrete (USA).

Top-Künstler: Jun Cha (USA), Carlos Torres (USA), Matt Jordan (Neuseeland).

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15. Feine Linien (1970er Jahre – heute)

Essenz: Präzision und Feinheit durch filigrane Linienführung.

Visuelle Merkmale: Einfachnadel-Konturen, minimale Schattierung, filigrane Designs, Text.

Pioniere: Jack Rudy (USA), Freddy Negrete (USA).

Top-Künstler: Dr. Woo (USA), Jonboy (USA), Pablo Gutierrez (Großbritannien).

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16. Neotraditionell (1980er Jahre – heute)

Essenz: Weiterentwicklung des amerikanischen Traditionsstils mit erweiterter Farbpalette und verfeinerten Schattierungen.

Visuelle Merkmale: Detaillierte Illustrationen, verzierte Ränder, reichhaltigere Farbverläufe.

Pioniere: Marcus Pacheco (USA), Revivalisten der frühen 1980er Jahre.

Top-Künstler: Matt Curzon (Australien), Cristian Casas (Spanien), Michael Stockings (Großbritannien).

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17. Biomechanik (1980er Jahre – heute)

Essenz: Science-Fiction und Anatomie verschmelzen zu surrealer Körperkunst.

Visuelle Merkmale: Organisch-mechanische Strukturen, außerirdische Maschinen, Stahlgerüste.

Pioniere: H.R. Giger (visuelle Inspiration), Guy Aitchison (USA), Aaron Cain (USA).

Top-Künstler: Stepan Negur (Russland), Paul Booth (USA), Guy Aitchison (USA)

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18. Modernes Japanisch / Neo-Japanisch (1980er Jahre – heute)

Essenz: Zeitgemäße Neuinterpretation japanischer Motive mit modernen Farbpaletten.

Visuelle Merkmale: Verschmelzung von Irezumi mit illustrativen, grafischen oder experimentellen Elementen.

Pioniere: Shige (Japan), Horitomo (Japan)

Top-Künstler: Shige (Japan), Gakkin (Japan), Jeff Gogué (USA).

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19. Neue Schule (1990er Jahre – heute)

Essenz: Verspielte, übertriebene Rebellion in Tinte.

Visuelle Merkmale: Karikaturistische Übertreibung, von Graffiti inspirierte Konturen, leuchtende Farbsättigung, Karikaturen.

Pioniere: Marcus Pacheco (USA), Jime Litwalk (USA).

Top-Künstler: Kelly Doty (USA), Jesse Smith (USA), Victor Chil (Spanien)

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20. Graffiti-Stil (1990er Jahre – heute)

Essenz: Tätowieren trifft auf Street Art und Graffiti.

Visuelle Merkmale: Sprühfarben-Texturen, Tags, fette Schriftzüge, lebhafte Farbblöcke.

Pioniere: Crossover-Künstler aus New York, die Anfang der 1990er Jahre Graffiti und Tattoos miteinander verbanden.

Top-Künstler: Mayonaize (Australien), Kindamo (Italien), Alexey Mashkov (Russland/USA).

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21. Pop Art (1990er Jahre – heute)

Essenz: Lebhaft, ikonisch und von der Popkultur inspiriert. Tattoos, die von Comics, Werbung und Warhol-ähnlichen Grafiken inspiriert sind.

Visuelle Merkmale: Markante Konturen, flächige Farbfüllungen, hoher Kontrast, kulturelle Bezüge.

Pioniere: Andy Warhol (Einfluss auf die Kunst), Mike Giant (Übergang von Graffiti zu Tattoos).

Top-Künstler: Ivana Belakova (USA), Alexey Mashkov (NYC), Dave Paulo (Portugal).

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22. Japanisch-orientalisch / von Manga inspiriert (1990er Jahre – heute)

Essenz: Japanische Kulturmotive verschmolzen mit Manga-/Anime-Illustrationen.

Visuelle Merkmale: Leuchtende Farben, stilisierte Figuren, dramatische Bildausschnitte, storyorientierte Kompositionen.

Pioniere: Frühe japanische Manga-Künstler, die die Tätowierkunst beeinflussten, und Innovatoren der Fusion am Ende des 20. Jahrhunderts.

Top-Künstler: Kubrick Ho (Taiwan), Dmitrii Naboka (Deutschland), Brando Chiesa (Italien), Woojin „Oozy“ Choi (USA, Südkorea).

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23. Neorealismus (1990er Jahre – heute)

Essenz: Realismus, gemischt mit illustrativen oder stilisierten künstlerischen Elementen.

Visuelle Merkmale: Lebensechte Bilder gemischt mit surrealen Elementen, abstrakten Hintergründen oder malerischen Effekten.

Pioniere: Dmitriy Samohin (Ukraine) – verbindet Realismus mit malerischen und illustrativen Einflüssen.

Top-Künstler: Nick Noonan (Neuseeland), Dmitriy Samohin (Ukraine).

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24. Tierporträts (1990er Jahre bis heute)

Essenz: Lebensechte Darstellungen von Haustieren und Tieren mit emotionalen Geschichten.

Visuelle Merkmale: Realistische Felltexturen, ausdrucksstarke Augen, natürliche oder stilisierte Hintergründe.

Pioniere: Frühe Realismus-Spezialisten der 1990er Jahre, die die Porträtmalerei auf Haustiere übertrugen.

Top-Künstler: Evan Olin (USA), Steve Butcher (Neuseeland), Zlata Kolomoyskaya „Goldy“ (USA).

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25. Wildtiere (1990er Jahre – heute)

Essenz: Tätowierungen, die die Schönheit und Erhabenheit wilder Tiere einfangen.

Visuelle Merkmale: Realistische Details, naturgetreue Umgebungen, Bewegungseffekte.

Pioniere: Realistische Künstler, die Tierporträts zu größeren, lebensechten Werken weiterentwickeln.

Top-Künstler: Evan Olin (USA), Matteo Pasqualin (Italien), Thomas Carli Jarlier (Frankreich).

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26. Farbrealismus (1990er Jahre – heute)

Essenz: Vollspektrum-Realismus mit natürlicher Tiefe und Lebendigkeit.

Visuelle Merkmale: Lebensechte Schattierung, Farbmischung, natürliche Lichteffekte.

Pioniere: Nikko Hurtado (USA), Dmitriy Samohin (Ukraine).

Top-Künstler: Steve Butcher (USA), Victoria Lee (China), David Kaye (Neuseeland), Yomico Moreno (Venezuela).

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27. Porträtrealismus in Schwarz und Grau (1990er Jahre bis heute)

Essenz: Spezialisierter Schwarz-Grau-Realismus mit Schwerpunkt auf Porträts von Menschen und Tieren.

Visuelle Merkmale: Weiche Schattierungen, hoher Kontrast, filmischer Realismus.

Pioniere: Jack Rudy (USA), Freddy Negrete (USA), Charlie Cartwright (USA).

Top-Künstler: Bob Tyrell (USA), Ryan Evans (Neuseeland), Ralf Nonnweiler (Deutschland).

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28. Porträt-Realismus in Farbe (1990er Jahre bis heute)

Essenz: Vollfarbige Porträts, die mit malerischem Realismus dargestellt sind.

Visuelle Merkmale: Sanfte Übergänge, natürliche Hauttöne, Tiefe von Licht und Schatten.

Pioniere: Nikko Hurtado (USA), Boris (Ungarn), Dmitriy Samohin (Ukraine).

Top-Künstler: Steve Butcher (USA), Victoria Lee (China), David Kaye (Neuseeland), Nikko Hurtado (USA).

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29. Einflüsse des Jugendstils (1990er Jahre bis heute)

Essenz: Fließende, dekorative Körperkunst, inspiriert vom Jugendstil des 19. und 20. Jahrhunderts.

Visuelle Merkmale: Geschwungene Linien, Blumenmotive, ornamentale Einrahmung, Eleganz.

Pioniere: Aufstrebende Tätowierer, die die Malereitraditionen des Jugendstils in die Hautkunst übertragen.

Top-Künstler: Jeff Gogué (USA), Kubrick Ho (Taiwan), Deanna James (USA)

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30. Hyperrealismus (2000er Jahre – heute)

Essenz: Tätowierungen mit extremer fotografischer Präzision, oft realer als die Realität.

Visuelle Merkmale: Ultra-detaillierte Texturen, filmreife Beleuchtung, surreale Präzision.

Pioniere: Dmitriy Samohin (Ukraine), Nikko Hurtado (USA).

Top-Künstler: Steve Butcher (USA), Victoria Lee (China), Sandry Riffard (Frankreich), Noah Bissi (Kanada).

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31. Aquarell (2000er Jahre – heute)

Essenz: Tätowierung als Malerei, ätherisch und künstlerisch.

Visuelle Merkmale: Verwaschungen, Spritzer, Farbverläufe, Pinselstrich-Effekte, minimale Konturen.

Pioniere: Ondrash (Tschechische Republik), Sasha Unisex (Ukraine).

Top-Künstler: Ivana Belakova (USA/Slowakei), Jie Chen (China), Sasha Unisex (Ukraine), Ondrash (Tschechische Republik).

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32. Neomodern (2000er Jahre – heute)

Essenz: Experimentelle Verschmelzung von grafischen, illustrativen und bildenden Kunstansätzen.

Visuelle Merkmale: Collagenästhetik, Mixed-Media-Charakter, Negativraum, unkonventionelle Layouts.

Pioniere: Xoil / Loïc Lavenu (Frankreich), Peter Aurisch (Deutschland).

Top-Künstler: BBrung (Südkorea), Dmytro Nosov (Deutschland), Alexander Sorsa (USA), Okan Uçkun (USA).

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33. Neoklassisch (2000er Jahre – heute)

Essenz: Klassische Kunstmotive, umgesetzt mit moderner Tattoo-Technik.

Visuelle Merkmale: Mythische Figuren, marmorähnliche Schattierung, Faltenwurf, griechisch-römische Komposition.

Pioniere: Entstanden aus europäischen klassischen Kunsttraditionen in Ateliers der 2000er Jahre.

Top-Künstler: Sergio Fernández (Spanien), Matteo Pasqualin (Italien).

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34. Surrealismus (2000er Jahre – heute)

Essenz: Traumhafte, die Realität verzerrende Erzählungen.

Visuelle Merkmale: Morphs, Doppelbelichtungen, symbolische Gegenüberstellungen, malerischer Realismus.

Pioniere: Zeitgenössische Übernahme, angeführt von Studio-Bewegungen und Galerie-Crossovers.

Top-Künstler: Arlo DiCristina (USA), Yomico Moreno (USA), Waler Montero (USA).

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35. Dunkler Surrealismus (2000er Jahre – heute)

Essenz: Makabrer Surrealismus mit gotischen Anklängen.

Visuelle Merkmale: Dämonische Figuren, okkulte Symbole, kräftiges Schwarz und Grau, strukturierte Tiefe.

Pioniere: Paul Booth (USA) und der Last Rites Circle.

Top-Künstler: Paul Booth (USA), Neon Judas (Deutschland), Victor Portugal (Polen), Sandry Riffard (Frankreich).

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36. Pop-Surrealismus (2000er Jahre – heute)

Essenz: Lowbrow trifft auf Surrealismus, angereichert mit Popkultur.

Visuelle Merkmale: Glänzende Konturen, kräftige Farbblöcke, cartoonartige Ikonografie.

Pioniere: Entstanden aus der Lowbrow-/Pop-Surrealismus-Kunstbewegung der 1990er- und 2000er-Jahre, später von experimentellen Studios in die Tattoo-Kultur übernommen.

Top-Künstler: Eden Kozokaro / Kozo (USA), Brando Chiesa (Italien), Alexey Mashkov (USA).

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37. Abstrakte Tattoos (2000er Jahre – heute)

Essenz: Reine Abstraktion auf der Haut.

Visuelle Merkmale: Gestische Markierungen, Texturen, nicht-figurative Kompositionen, grafische Felder.

Pioniere: Europäische Crossover-Grafikkunst, die in den 2000er Jahren populär wurde.

Top-Künstler: Timur Lysenko (Polen), Matteo Nangeroni (Italien).

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38. Polygonal Abstract (2000er Jahre – heute)

Essenz: Facettierte, geometrisch geprägte Bildsprache.

Visuelle Merkmale: Gebrochene Ebenen, eckige Farbblöcke, kubistische Einflüsse.

Pioniere: Entstanden aus dem digitalen Grafikdesign und kubistisch inspirierten Tattoo-Experimenten in den 2000er Jahren.

Top-Künstler: Polyc SJ (Südkorea), Jesse Rix (USA)

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39. Trash Polka (2000er Jahre – heute)

Essenz: Kontrastreiche Collage aus Realismus und grafischem Chaos.

Visuelle Merkmale: Fotorealistische Elemente, kräftige schwarze Formen, charakteristische rote Akzente, Spritzer und Schrift.

Pioniere: Volko Merschky (Deutschland), Simone Pfaff (Deutschland), Buena Vista Tattoo Club (Deutschland).

Top-Künstler: Timur Lysenko (Polen), Neon Judas (Deutschland), Volko Merschky (Deutschland), Simone Pfaff (Deutschland).

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40. Abstrakter Realismus (2000er Jahre – heute)

Essenz: Realistische Motive verschmelzen mit abstrakten Strukturen.

Visuelle Merkmale: Porträts, die aus malerischen Texturen, Brüchen, Lichtstrahlen und Geometrie hervorgehen.

Pioniere: Guy Aitchison (USA), Francis Bacon (Großbritannien).

Top-Künstler: Thomas Carli Jarlier (Frankreich), Matteo Pasqualin (Italien), Sandry Riffard (Frankreich)

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41. Konzeptioneller Realismus (2000er Jahre – heute)

Essenz: Realismus verschmolzen mit symbolischer oder abstrakter Erzählkunst.

Visuelle Merkmale: Realistische Porträts/Figuren kombiniert mit Metaphern, surrealen Kompositionen oder zerbrochenen Umgebungen.

Pioniere: Dmitriy Samohin (Ukraine), Matteo Pasqualin (Italien).

Top-Künstler: Andrea Pellerone (Italien), Matteo Pasqualin (Italien), Thomas Carli Jarlier (Frankreich).

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42. Malerischer Realismus (2000er Jahre – heute)

Essenz: Realismus, ausgeführt mit von Pinselstrichen inspirierten Techniken.

Visuelle Merkmale: Sichtbare malerische Texturen, Pinselstriche, die an Öl- oder Acrylgemälde erinnern.

Pioniere: Nikko Hurtado (USA), Dmitriy Samohin (Ukraine).

Top-Künstler: Deanna James (USA), Edit Ben Gida (Israel), David Benjamin Kaye (Neuseeland).

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43. Integration von Malerei und bildender Kunst (2000er Jahre bis heute)

Essenz: Tätowierungen, die den Stil von Kunstwerken in Museumsqualität nachahmen.

Visuelle Merkmale: Ölgemälde-Texturen, mehrschichtige Lasur, impressionistische Farbmischungen.

Pioniere: Dmitriy Samohin (Ukraine), Paul Acker (USA).

Top-Künstler: Deanna James (USA), Jie Chen (China), Eden Kozokaro „Kozo“ (USA).

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44. Orientalischer Farbrealismus (2000er Jahre – heute)

Essenz: Realismus verschmolzen mit ostasiatischen kulturellen Motiven.

Visuelle Merkmale: Drachen, Masken, Kraniche, Koi, mit hochgesättigten Realismus-Techniken.

Pioniere: Shige (Japan), Hori Yen (USA).

Top-Künstler: Shige (Japan), Jeff Gogué (USA), Victoria Lee (China).

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45. Japanisch inspirierter Realismus (2000er Jahre – heute)

Essenz: Verbindet japanische Ästhetik mit westlichem Realismus.

Visuelle Merkmale: Realistische Schattierungen mit Wellen, Kois, Masken, mythologischen Figuren.

Pioniere: Ed Hardy (USA), Jeff Gogué (USA).

Top-Künstler: Jeff Gogué (USA), Chris Mata’afa (Australien), Nick Noonan (Neuseeland).

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46. Zeitgenössisches Japanisch (2000er Jahre – heute)

Essenz: Aktualisierter japanischer Stil mit westlichem Einfluss und modernen Farbpaletten.

Visuelle Merkmale: Traditionelle Motive mit abstrakten Hintergründen, mehrschichtigen Farbverläufen und illustrativen Verzierungen.

Pioniere: Horitomo (Japan), Gakkin (Japan).

Top-Künstler: Nissaco (Japan), Gakkin (Niederlande/Japan).

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47. Illustration / Illustrativ (2000er Jahre – heute)

Essenz: Tätowierungen, die Skizzen, Comics oder handgezeichneten Kunstwerken ähneln.

Visuelle Merkmale: Sichtbare Konturen, Schattierungen wie Bleistift oder Tinte, Skizzenbuch-Energie.

Pioniere: Inspiriert von den Traditionen der Gravur, Druckgrafik und Comic-Kunst.

Top-Künstler: Kelly Doty (USA), Jie Chen (China), Sasha Unisex (Ukraine).

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48. Dunkle Kunst (2000er Jahre – heute)

Essenz: Gotische, makabre Bildsprache in Tätowierungen.

Visuelle Merkmale: Totenköpfe, Dämonen, Schatten, okkulte Themen, starker Kontrast.

Pioniere: Paul Booth (USA), Robert Hernandez (Spanien).

Top-Künstler: Paul Booth (USA), Robert Hernandez (Spanien), Victor Portugal (Polen).

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49. Horror (2000er Jahre – heute)

Essenz: Tattoos, inspiriert von Horrorfilmen und -literatur.

Visuelle Merkmale: Monster, Blut, eindringlicher Realismus, Nachstellungen von Filmstills.

Pioniere: Bob Tyrrell (USA), Paul Acker (USA), Paul Booth (USA), Robert Hernandez (Spanien).

Top-Künstler: Bob Tyrrell (USA), Sandry Riffard (Frankreich), Paul Acker (USA).

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50. Fantasy (2000er Jahre – heute)

Essenz: Mythische Welten und Figuren, tätowiert in lebendigem Realismus oder stilisierten Formen.

Visuelle Merkmale: Drachen, Elfen, kosmische Landschaften, Inspirationen aus Videospielen und Filmen.

Pioniere: Einfluss von Boris Vallejo (Kunst-Crossover), Verbreitung von Tätowierungen in den 2000er Jahren in Europa/USA.

Top-Künstler: Paul Booth (USA), Yomico Moreno (USA), Sandry Riffard (Frankreich).

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51. Mikrorealismus (1990er Jahre – heute, Blütezeit in den 2010er Jahren)

Essenz: Winziger Realismus mit extremer Detailtreue.

Visuelle Merkmale: Miniaturporträts, Landschaften und Symbole, die nicht größer als eine Münze sind.

Pioniere: Jack Rudy (USA), Freddy Negrete (USA).

Top-Künstler: Oscar Åkermo (USA), Goldy Zlata (USA), Ganga (USA).

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52. Undurchsichtiger grauer Realismus (2010er Jahre – heute)

Essenz: Weicherer Realismus durch dichte graue Verwaschungen.

Visuelle Merkmale: Sanfte Schattierungen, gedämpfte Farbtöne, reduzierter Kontrast.

Pioniere: Der „Noire Ink“-Stil von Thomas Carli Jarlier.

Top-Künstler: Thomas Carli Jarlier (Frankreich), Sergio Fernández (Spanien).

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53. Silberwasch-Realismus (2010er Jahre – heute)

Essenz: Metallische Grautöne, schimmernde Tiefe.

Visuelle Merkmale: Dezente silberne Farbverläufe, glänzender Schimmer.

Pioniere: Aufstrebende Realismus-Künstler der 2010er Jahre.

Top-Künstler: Chris Showstoppr (Australien), Ganga (USA).

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54. Dotwork / Stippling (2010er Jahre – heute)

Essenz: Muster und Schattierungen durch Punkte.

Visuelle Merkmale: Farbverläufe, Mandalas, heilige Geometrie.

Pioniere: Xed LeHead (Großbritannien), erweitert durch europäische Blackwork-Kreise.

Top-Künstler: Dimitry Troshin (USA), Dillon Forte (USA), Coen Mitchell (Neuseeland).

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55. Radierung/Gravur (2010er Jahre – heute)

Essenz: Tätowierungen, die den Druckstilen der alten Welt nachempfunden sind.

Visuelle Merkmale: Kreuzschraffur, feine parallele Linien, Vintage-Illustrationsoptik.

Pioniere: Europäische Meister der Holzschnittkunst wie Albrecht Dürer (Deutschland) und Gustave Doré (Frankreich), deren Gravuren und Schraffuren das Tätowieren beeinflusst haben.

Top-Künstler: Marco C. Matarese (Italien), Daniel Gulliver (Großbritannien), Maxime (Frankreich)

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56. Strichzeichnungen (2010er Jahre – heute)

Essenz: Klare Konturen als Design.

Visuelle Merkmale: Kräftige lineare Formen, keine Schattierungen.

Pioniere: Verwurzelt in frühen Stammes- und traditionellen Tätowierungstechniken; wiederbelebt durch moderne Minimalisten.

Top-Künstler: Tritoan Ly (Neuseeland), Okan Uçkun (Türkei/USA), Pablo Gutierrez (Großbritannien).

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57. Geometrische Schwarzarbeit (2010er Jahre – heute)

Essenz: Präzisionsgeometrie in tiefem Schwarz.

Visuelle Merkmale: Symmetrie, Mosaike, Mandalas.

Pioniere: Verwurzelt in den Traditionen der heiligen Geometrie, die sich in hinduistischen Yantras, buddhistischen Mandalas und islamischen Mosaiken (die Jahrhunderte zurückreichen) wiederfinden.

Top-Künstler: Lewis Black (Portugal), Dillon Forte (USA), Chaim Machlev (Deutschland/USA).

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58. Grafische Schwarzarbeit (2010er Jahre – heute)

Essenz: Kräftige, abstrakte schwarze Füllungen.

Visuelle Merkmale: Starker Kontrast, grafischer Modernismus, Negativraum.

Pioniere: Verwurzelt in den Traditionen der Druckgrafik und des Holzschnitts.

Top-Künstler: Gakkin (Japan/Niederlande), Matteo Nangeroni (Italien), Timur Lysenko (Polen).

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59. Mandala (2010er Jahre – heute)

Essenz: Heilige Symmetrie in Form eines Tattoos.

Visuelle Merkmale: Kreisförmig, detailreich, meditative Geometrie.

Pioniere: Verbreitung durch Dotwork-Künstler in den frühen 2010er Jahren, z. B. Xed LeHead.

Top-Künstler: Dillon Forte (USA), Aleksandra Dovgal (USA), Lewis Black (Portugal)

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60. Ornamental (2010er Jahre – heute)

Essenz: Dekorative, von Schmuck inspirierte Muster.

Visuelle Merkmale: Filigran, Spitze, Barockmotive.

Pioniere: Entstanden aus der Wiederbelebung der europäischen Zierpflanzenkultur.

Top-Künstler: Ryan Ashley (USA), Carlos Torres (USA), Léah Blum (Frankreich).

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61. Design von Schmuckstücken (2010er Jahre – heute)

Essenz: Tätowierungen, die luxuriösen Schmuck und Verzierungen imitieren.

Visuelle Merkmale: Ketten, Filigranarbeiten, Edelsteine, spitzenartige Verzierungen.

Pioniere: In den 2010er Jahren kam es zu einem Aufschwung der ornamentalen Feinlinientechniken, beeinflusst durch den Nahen Osten, indische Henna-Kunst und europäische Spitzenstickerei.

Top-Künstler: Ryan Ashley DiCristina (USA), Coen Mitchell (Neuseeland), Léah Blum (Frankreich).

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62. Dunkle Ornamente (2010er Jahre – heute)

Essenz: Gotische und stimmungsvolle Interpretation ornamentaler Muster.

Visuelle Merkmale: Starke schwarze Schattierungen, filigrane Verflechtungen mit Totenköpfen, okkulte Motive.

Pioniere: Entwickelt von europäischen Blackwork-Bewegungen in den frühen 2010er Jahren.

Top-Künstler: Cristian Casas (Spanien), Gakkin (Niederlande/Japan), Matteo Nangeroni (Italien), Nissaco (Japan).

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63. Mosaikgeometrie (2010er Jahre – heute)

Essenz: Tätowierungen, die mit geometrischer Präzision an gekachelte Mosaike erinnern.

Visuelle Merkmale: Tessellationen, sich wiederholende Muster, Buntglaseffekte.

Pioniere: Inspiriert von islamischen, byzantinischen und mediterranen Mosaiken, neu interpretiert in Form von Tätowierungen.

Top-Künstler: Coen Mitchell (Neuseeland), Dillon Forte (USA).

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64. Botanisches/florales Design (2010er Jahre – heute)

Essenz: Von Flora und Naturelementen inspirierte Tätowierungen.

Visuelle Merkmale: Rosen, Pfingstrosen, Blattwerk, zarte Farben oder Schwarz und Grau.

Pioniere: Verwurzelt in der traditionellen botanischen Illustration, modernisiert im Tattoo-Realismus der 2010er Jahre.

Top-Künstler: Aleksandra Dovgal (Russland), Phil Garcia (USA), Tritoan Ly (Neuseeland)

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65. Farbabbildung (2010er Jahre – heute)

Essenz: Lebendige illustrative Tattoos, die an Malerei und Zeichnungen erinnern.

Visuelle Merkmale: Kräftige Konturen, mehrschichtige Schattierungen, malerische Farbpaletten.

Pioniere: Entstanden aus der Verschmelzung von Comic-Kunst und illustrativen Tätowierungen.

Top-Künstler: Victor Chil (Spanien), Kelly Doty (USA), Duda Lozano (Brasilien).

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66. Realistische Pop-Art (2010er Jahre – heute)

Essenz: Verbindet Realismus mit Bildern aus der Popkultur und einem leuchtenden Pop-Art-Stil.

Visuelle Merkmale: Comic-artige Schattierungen, lebhafte Farbblöcke, bekannte Symbole.

Pioniere: Entstanden in den späten 2000er- und 2010er-Jahren, als Realismus mit Warhol-inspiriertem Design verschmolz.

Top-Künstler: Dave Paulo (Portugal), Luka Lajoie (Kanada), Alexey Mashkov (USA).

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67. Gothic-/Anime-Stil (2010er Jahre – heute)

Essenz: Dunkle Fantasie verschmilzt mit Anime-Ästhetik.

Visuelle Merkmale: Kontrastreiche Figuren, Horror-Anime-Hybride, gotische Ikonografie.

Pioniere: Entstanden aus der japanischen Anime-Fangemeinde, die sich mit der Gothic-Subkultur verband.

Top-Künstler: Brando Chiesa (Italien), Castlebasas (Deutschland).

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68. Cyborg-Stil (2010er Jahre – heute)

Essenz: Futuristische Tattoos, die menschliche Anatomie mit mechanischer Kybernetik verbinden.

Visuelle Merkmale: Schaltkreise, kybernetische Gliedmaßen, Science-Fiction-Fusion aus Haut und Maschine.

Pioniere: Guy Aitchison (USA) legte den Grundstein durch die Erweiterung biomechanischer Arbeiten zu Cyberpunk-inspirierten Tätowierungen.

Top-Künstler: Heng Yue (China), Paul Booth (USA), Guy Aitchison (USA).

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69. Minimal Tattoo (2010er Jahre – heute)

Essenz: Schlichte, kleine Tattoos mit klaren Linien.

Visuelle Merkmale: Winziger Text, minimale Formen, dezente Symbole.

Pioniere: Weltweiter Aufstieg des Minimalismus im Design und in Tattoo-Studios in den 2010er Jahren.

Top-Künstler: JonBoy (USA), Mr.K (USA), Okan Uçkun (USA).

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70. Minimalismus (2010er Jahre – heute)

Essenz: Eine umfassendere Minimal-Philosophie, angewandt auf Tätowierungen.

Visuelle Merkmale: Sparsamer Einsatz von Linien, Negativraum, geometrische Reduktion.

Pioniere: Übernommen aus der Minimal-Art-Bewegung des 20. Jahrhunderts in die Tattoo-Kultur.

Top-Künstler: Okan Uçkun (Türkei), Sasha Masiuk (Ukraine), Mr. K (USA)

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71. Konzeptionelle/abstrakte Integrationen (2010er Jahre – heute)

Essenz: Tätowierungen als Ideen – Verschmelzung von Konzept und Ausführung.

Visuelle Merkmale: Symbolische Überlagerungen, surreale Verzerrungen, visuelle Metaphern.

Pioniere: Entstanden aus der Realismus-Bewegung der späten 2000er Jahre, geprägt von Künstlern wie Victor Portugal (Polen), Matteo Pasqualin (Italien) und Timur Lysenko (Polen)

Top-Künstler: Matteo Pasqualin (Italien), Timur Lysenko (Polen), Victor Portugal (Polen).

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72. Stickerei-/Aufnäher-Stil (2010er Jahre – heute)

Essenz: Tätowierungen, die genähte Stoffe imitieren sollen.

Visuelle Merkmale: Fadenstrukturen, Patch-Ränder, 3D-Stickerei-Imitat.

Pioniere: Eduardo „Duda“ Lozano (Brasilien), dem zugeschrieben wird, Stick-Tattoos weltweit bekannt gemacht zu haben.

Top-Künstler: Duda Lozano (Brasilien).

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73. Steinstruktur (2010er Jahre – heute)

Essenz: Haut wie Stein, Tätowierung in Skulptur verwandeln.

Visuelle Merkmale: Risse, Meißelspuren, statuenhafte Schattierung.

Pioniere: Minh Hoàng (Vietnam) meisterte den Schwarz-Grau-Realismus mit Steinstruktureffekten.

Top-Künstler: Minh Hoàng (Vietnam), Chris Mata’afa (Australien)

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74. Blue Ink „Ceramic Skin“ (2010er Jahre – heute)

Essenz: Tätowierungen mit einzigartigen blauen Farbpaletten und porzellanartiger Tiefe.

Visuelle Merkmale: Blaue Farbverläufe, glatte, reflektierende „Keramik“-Oberflächen.

Pioniere: Woojin „Oozy“ Choi (USA, Südkorea) machte diesen innovativen Stil mit blauer Tinte populär.

Top-Künstler: Woojin „Oozy“ Choi (USA, Südkorea), Dongkyu „Q“ Lee (USA).

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75. Anime-Design (2010er Jahre – heute)

Essenz: Tattoos, inspiriert von japanischen Anime und Manga.

Visuelle Merkmale: Kräftige Farben, Anime-Figuren, Cel-Shading-Szenen.

Pioniere: Verwurzelt in japanischen Manga- und Anime-Illustratoren des 20. Jahrhunderts.

Top-Künstler: Brando Chiesa (Italien)

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76. Benutzerdefiniertes Skript (2010er Jahre – heute)

Essenz: Handgezeichnete Schriftzüge als Tattoo-Kunst.

Visuelle Merkmale: Einzigartige Schriftarten, persönliche Kalligraphie.

Pioniere: Boog „Star“ Deniro (USA), Big Sleeps (USA).

Top-Künstler: Mr. K (USA), Sam Taylor (Australien), Big Sleeps (USA).

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77. Viktorianische/Hohlbuchstaben (2010er Jahre – heute)

Essenz: Kunstvolle historische Schrift, die für moderne Tätowierungen wiederbelebt wurde.

Visuelle Merkmale: Hohlzeichen, dekorative Schnörkel, Vintage-Typografie.

Pioniere: Sutherland Macdonald (Großbritannien), George Burchett (Großbritannien).

Top-Künstler: Sam Taylor (Australien), Benjamin Laukis (Griechenland).

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78. Strukturiertes Jade-Design (2020er Jahre – heute)

Essenz: Tattoos, inspiriert von Jadearbeiten und mineralischen Strukturen.

Optische Merkmale: Glänzende grüne Farbverläufe mit rissigen oder polierten Jade-Effekten.

Pioniere: Lifo (Südkorea) brachte von Jade inspirierte Texturen in den Tattoo-Realismus ein.

Top-Künstler: Lifo (Südkorea).

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79. Chrom-Realismus (2020er Jahre – heute)

Essenz: Futuristischer Realismus, der metallische, verchromte Oberflächen widerspiegelt.

Visuelle Merkmale: Hochglanzpolierte Glanzlichter, Spiegelreflexionen.

Pioniere: Nico Del Grosso (USA) und Realisten der neuen Schule in den 2020er Jahren.

Top-Künstler: Nico Del Grosso (USA).

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80. Neon-/Glow-Stil (2020er Jahre – heute)

Essenz: Tätowierungen, die Neonreklamen und leuchtende Lichter imitieren.

Visuelle Merkmale: Helle Fluoreszenz, Leuchteffekte, leuchtende Konturen.

Pioniere: Michael Stockings (Großbritannien) machte auffällige Neonfarben populär.

Top-Künstler: Michael Stockings (Großbritannien), Brando Chiesa (Italien).

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81. Pastellfarbenes Blut (2020er Jahre – heute)

Essenz: Kontrast zwischen niedlichen Pastellfarben und blutigen oder gewalttätigen Bildern.

Visuelle Merkmale: Bonbonfarben, Kawaii-Horror, schockierende Gegenüberstellungen.

Pioniere: Brando Chiesa (Italien), dem die Definition des Pastell-Gore-Tätowierens zugeschrieben wird.

Top-Künstler: Brando Chiesa (Italien).

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82. Cybersigilismus (2020er Jahre – heute)

Essenz: Cyberpunk trifft auf spirituelle Glyphen.

Visuelle Merkmale: Futuristische Schriftzeichen, symmetrische Muster, abstrakte Codierungsästhetik.

Pioniere: Verwurzelt in den Grundlagen von Tribal und Blackwork durch Leo Zulueta (USA) und Xed LeHead (Großbritannien), später weiterentwickelt zur digitalen Sigill-Ästhetik.

Top-Künstler: Brando Chiesa (Italien), DanyKim (Frankreich), Chainsmaiden (Deutschland).

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83. Magische Tinte (2024 – heute)

Essenz: Unsichtbare Tätowierungen, die unter UV-/Schwarzlicht sichtbar werden.

Visuelle Merkmale: Bei Tageslicht kaum sichtbar, leuchtet unter UV-Licht.

Pioniere: Keith „Bang Bang“ McCurdy (USA) brachte 2024 „Invisible Ink“ auf den Markt.

Top-Künstler: Keith „Bang Bang“ McCurdy (USA), Spezialisten für experimentelle UV-Tinten weltweit.

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84. Weiß auf Schwarz (2020 – heute)

Essenz: Weiße Tintenmotive auf einem einfarbigen schwarzen Hintergrund (Blackout), um kontrastreiche „Negativlicht“-Bilder zu erzeugen.

Visuelle Merkmale: Klare weiße Linien und Sättigung über dichten schwarzen Feldern, starker Kontrast und absichtliche Unterbrechungen/Abstände, um die Lesbarkeit des Designs zu gewährleisten. Das Weiß wirkt im Vergleich zum ursprünglichen Ergebnis in der Regel weicher, rauchiger und wie ein Geisterbild.

Pioniere: Eine Entwicklung der späten 2010er bis 2020er Jahre, die direkt aus der Blackout-/Coverup-Bewegung hervorgegangen ist (mit Blackout als Grundlage, auf die in einer zweiten Phase weiße Designs aufgebracht werden).

Top-Künstler: Rudy Dziara (Polen), Cody Philpott (Kanada), Ivan Hack (Russland).

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